Eva Veronica Born arbeitet nach ihrem Architerkturstudium an der Universität der Künste Berlin und der Akademie der Bildenden Künste Wien seit 2012 als freischaffende Szenografin & Künstlerin im internationalen Kulturkontext. Sie entwirft Raumkonzepte und -Prozesse, Objekte und Installationen für Theater- und Kulturproduktionen, Museen, Festivals und urbane Räume. Ihre Arbeiten sind und waren u.a. im Martin-Gropius-Bau Berlin, bei den Wiener Festwochen, der Ruhrtriennale, der Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Zürich, dem Schauspielhaus Bochum, beim Theater der Welt, im Humboldt Forum Berlin, im Goethe-Institut Beijing, im Shanghai Dramatic Arts Centre und der documenta fifteen (Auswahl) zu sehen.
Sie entwickelt Räume in kollaborativer Praxis als aktive Prozesse und performative Experimente, die Disziplingrenzen ausloten und für die Entwicklung von szenografischen Räumen als eigenständige (Raum-) Experimente stehen, die eine zu Bild, Raum, Konstruktion und Atmosphäre gewordene Realität darstellen.
Nach mehrfacher Einladung zum Theatertreffen mit dem Regisseur Johan Simons gehörte sie von 2015 – 2022 als Szengrafin zum künstlerischen Leitungsteam des Festivals der Berliner Festspiele und konzipierte jährlich den Festspiel-Campus und die künstlerische Erscheinung des Festivals im Haus der Berliner Festspiele, sowie den Anti-Pokal als offizielle Auszeichnung der Berliner Festspiele.
Seit 2022 unterrichtet Eva als Dozentin im Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin und seit 2026 an der Universität Mozarteum Salzburg und forscht zu nachhaltigen, künstlerischen Entwurfsstrategien.
Sie gründete 2022 das Kreislaufprojekt Theater / Material / Kreislauf, das Kreislaufwirtschaft über künstlerische Strategien erforscht. Seit 2025 gehört sie zum Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien. Gefördert vom Fonds zero der Kulturstiftung des Bundes konzipiert sie den Werkraum 5.0, eine neue Spielstätte für die Münchner Kammerspiele gebaut aus ausschließlich existierenden Materialien, der Ende 2025 eröffnet wurde.
"Transformation ist für mich im Kontext der Verantwortung für unsere Welt, eine Art zu denken und Positionen zu beziehen. Wir leben in einer Welt voller Dinge und Objekte. Es ist an der Zeit das bereits Existierende neu zu denken und als Potenzial für zukünftige Gestaltung zu begreifen. Transformation als künstlerische Praxis verwandelt etwas in etwas anderes, indem man den Dingen eine neue Geschichte und Präsenz zurückgibt. Es geht darum Objekten und Räumen weitere Leben zu geben und neue Bedeutung zu schaffen."
Vertreten durch die Agenutur schaefersphilippen
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